Graben-Säuberung

Am Samstag gegen 10.00 Uhr traf sich eine Gruppe der "Donnersberger Kelten" zur
Säuberung des Geländes vor der Ringmauer. Im Laufe der Jahre haben sich Müll,
Blätter und Steine angesammelt.
 

Die ursprüngliche Sohle des Grabens war nicht mehr zu erkennen. Wenn man im
Graben steht, ist die Tiefe schon beeindruckend. Die Oberkante der Holzverklei-
dung an der Mauer liegt jetzt in gut 10 m Höhe.
 

Gerhard widmet sich der Ringmauer. Brennnesseln, Brombeerranken
herausgefallene Steine wollen beseitigt bzw. gesammelt und für die
Reparatur aufgehoben werden.
Damit wir ihn nicht im Arbeitseifer "mitentsorgen", hat er sein Outfit
vorsichtshalber angepasst, falls er in den Graben fallen sollte...
 

Wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit gingen wir behutsam vor.
Eine Kröte wurde mitsamt Laubversteck sorgsam an eine geschütz-
te Stelle im Wald "umgebettet".
 

Das hat die Ringmauer in ihren 2000 Jahren wohl noch nicht erlebt:
Der Waldboden vor ihr wird gekehrt!
 

Nach gut zwei Stunden ist die steinerne
Sohle wieder sichtbar. Die Felswände an
den Seiten sind von Moos und Gras be-
wachsen und wurden auch so gelassen.
 

Gut ein Kubikmeter an Laub und Geäst wurden eingesammelt,
daneben mehrere Getränkedosen, Papierreste, Glasscherben.
 

Die letzten "Feinarbeiten" mit dem Rasenbesen ....
 

Müll und Arbeitsgeräte werden eingesammelt. Gerhard ist auch
noch da!
 

So sauber war dieses Gelände schon lange nicht mehr. Statt
Herbstfarben ein frisches Grün!
 

Nachdem wir von mehreren Wandergruppen belagert worden waren, zogen wir uns nach
getaner Arbeit hinter das Schanzwerk auf der Mauer zurück. Heißer Met aus dem
Becher mit dem Achsnagel wärmte ordentlich. 
 

Katja hat uns mit Speis und Trank bestens versorgt. Mundraub
war hinter dem Schanzwerk auch nicht mehr zu befürchten.
Gegen 13.00 Uhr war unser "Werk" vollendet. Nebel hüllte das
Gelände langsam in ein gespenstisches Dunkel ....


Fotos: © Peter Gerstle