Arbeiten am Schlackenwall

Bei strahlendem Sonnenschein traf sich am Freitag, dem 4. April 2003, eine kleine
"Pioniergruppe" um 17.00 Uhr am Schlackenwall.
 

In Absprache mit der Forstverwaltung wurde ein etwa 30 m breiter Streifen hinter dem
Schlackenwall von Buschwerk und Baumbewuchs gesäubert.
 

Dieser Kahlschlag bereitet das Gelände für eine geomagnetische und -elektrische
Untersuchung vor, weil im Laufe des Jahres der Wall und das Hinterland neu erforscht
werden sollen.
 

Der 1. Vorsitzende, "Oberkelte" Erwin Schottler, weist uns die Begrenzungen des Kahlschlags
an. Auf gehts!
 

Konzert für zwei Kettensägen, Handbeile und fleißige Hände ....
 

Kurze Zwischenpause, zufriedene Gesichter: der östliche Teil ist schon sauber.
 

Der westliche Teil des Geländes ist mit größeren Birken bewachsen. Das geschlagene
Holz wird für den KeltEvent im August vorbereitet und gelagert.
 

Blick vom Schlackenwall in Richtung Fernsehturm (Bildmitte).
 

So sauber präsentiert sich der östliche Teil der zu untersuchenden Fläche nach rund zwei
Stunden Arbeit. Der Schlackenwall befindet sich links am Bildrand.
 

Das "Rücken" der größeren Birkenstämme ersetzt das Fitness-Studio.
 

Welches Geheimnis birgt der Schlackenwall? Wurde hier Glas geschmolzen oder zumindest
ein Vorprodukt aus dem kieselsäurehaltigen Donnersberger Rhiolyth-Gestein? Möglich wäre
es, wie Laboruntersuchungen von Professor Wolfgang Hofmeister ergeben haben.
 

Geschafft: gegen 19.30 Uhr ist der größte Teil der Fläche gesäubert. Der Rest bleibt für
die Gruppe am Samstag.
 

Jetzt ist der westliche Teil des Schlackenwalls gut zu erkennen. Rechts oben steht das
verwitterte Schild mit den Erklärungen. Der Rahmen wurde schon erneuert, das Schild
wird folgen. Eines der Ziele, welche sich unser Verein zur Aufgabe gemacht hat.

Arbeitsende, ein traumhafter Sonnenuntergang an einem historischen Ort ...
Nicht nur reden, sondern mit anpacken, das ist die Devise unserer "Donnersberger Kelten"!


Fotos: © Peter Gerstle