Exkursion zum Schlackenwall

Am Samstag, dem 22. November 2003, traf sich um 10.00 Uhr bei regnerischem Wetter
eine Gruppe von "Donnersberger Kelten" an der Infotafel auf dem Parkplatz des
Donnersberges.
 

Schuss und Gegenschuss ....
 

Klaus Mages zeigt auf der Ringmauerkarte einige Fundstellen von Schlackengestein. 
 

Auf dem Donnersberg findet man zwei Arten von Schlacken:
Die aufgeblähte Schlacke entsteht durch eine plötzliche Hitzeeinwirkung von
1000 - 1100 °. Das Gestein erhält eine poröse, schwammige Struktur und kleine Steine
verkleben zu größeren Brocken.
 

Eine andere Art ist die glasierte Schlacke. Sie entsteht durch langsame Erhitzung und
benötigt eine Temperatur von 1400 °. Dabei schmilzt der Feldspatanteil des Ryoliths und
überzieht das Gestein mit einer weißen, auch ins Blaue oder Braune reichenden Glasur.
 

Dies ist ein Stück glasierte Schlacke.
 

Die anschließende Wanderung führte über die Viereckschanze in Richtung Schlackenwall.
Na, wer hat denn hier im "Heiligtum" der Schanze wieder ein Opferfeuerchen gemacht?
Annette wills genau wissen.
 

Moderne Kelten verfügen auch über modernes Gerät: Egon mit GPS-Empfänger zum
Kartografieren der Fundstellen.
 

Am Köhlerschlag gibt es auch Fundstellen. Diesen Bereich hatten wir im Frühsommer
in einer Aufräumaktion gesäubert.
 

Dieser Hang soll auch noch geomagnetisch vermessen werden. Möglicherweise befand
sich hier eine keltische Siedlung.
 

Blick auf den westlichen Teil des Schlackenwalls. Dieser Bereich ist bereits vermessen
worden. Wir sind gespannt auf die Auswertungen (Film über die Vermessung lief bei
SWF3).
 

Blick über den Wall auf Ruppertsecken, das höchstgelegene Dorf der Pfalz.


Fotos: © Peter Gerstle und Karl-Heinz Baltes