Vorbereitende Arbeiten am neuen Keltenweg

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich fleißige Helfer zum Freischneiden eines Teilstücks des neuen Keltenweges.

Wir befinden uns hier auf dem Wall gegenüber dem rekonstruierten Mauerstück. Links führt die Stromtrasse den Berg herauf. Weil sie von Bewuchs freigehalten werden muss, liegt der Wall an dieser Stelle frei im Sonnenlicht. Die Natur hat sich daher mit Gras und Buschwerk diesen Hang zurückerobert.

Im Rahmen unserer Pflegearbeiten haben wir den Strauchwuchs zurückgeschnitten und alle offenen und versteckten Stolperfallen beseitigt.

Hier unterquert der Wall die Stromtrasse. Kaum zu glauben, dass wir hier an der Riffkante eines urzeitlichen Meeres stehen. Rechts geht es etwa 20 m steil bergab. Am Hang liegen sehr viele und große Steine: Befand sich an dieser Stelle ein Aussichtsturm? Möglich wäre es, denn ohne die Bäume hätte man eine Sicht bis zum Taunus im Nordosten.

Mit Profiwerkzeugen geht die Arbeit schnell vorwärts.

Baumstümpfen geht es mit der Kettensäge ans Holz.

"Feinarbeit"

Nein, da kommt nicht der Nikolaus zu Besuch! Es ist Erwin!!!

"Ei, was liegt denn da?"

unser Jungkelte bei der Arbeit

Peter beseitigt den "Nachwuchs".

Wo der Wall in einen Waldweg übergeht, gefährden dürre Äste in Augenhöhe die Wanderer.

Dieser Baum steht mitten auf dem Weg. Da er von seinen Nachbarn bereits überwuchert wurde, sind Äste abgestorben.

Erwin fällt ihn fachmännisch in Teilstücke.

Noch die restlichen Äste zerkleinern ...

... dann sind wir mit der Arbeit an diesem Stück Weg fertig.

Jetzt geht es noch an ein Stück Weg entlang dem rekonstruierten Mauerstück in Richtung zukünftiges Zangentor. Klaus überlegt: "Soll ich oder soll ich nicht?"

Hier ist die Arbeit einfacher, weil nur niedriges Buschwerk (Brombeerhecken) über den Weg gewachsen sind. Wir sind fertig!

Klaus kann es nicht lassen. Die neue Schere schneidet halt zu gut!

In gut zwei Stunden wurden rund 70 m Wege freigeschnitten. Für die Nachwelt: "Posing vor der Mauer"!

Peter will Erwin an den Bart. Spaß muss sein bei und nach der Arbeit.


Fotos: © Peter Gerstle