Pflegearbeiten am westlichen Wall bis zum Königsstuhl  

Nach der Winterpause trafen sich die Donnersberger Kelten zu einem Arbeitseinsatz am Zwischenwall.
In der Zwischenzeit wurde die Absicherung oberhalb der Mauer angebracht.

Die seitlichen Böschungen wurden abgeflacht und mit Steinen aus der Verschüttung abgedeckt.

Die Mauerstücke haben den langen Winter mit viel Frost unbeschadet überstanden.

Die markierten Bäume werden noch entfernt, so dass von der Straße her der Blick frei ist auf die Mauer.

Auch der Wald wurde in diesem Bereich stark ausgelichtet und gibt bei der Anfahrt schon von weitem den Blick frei.

Am Wallschnitt im Westen wurde ebenfalls eine Absicherung angebracht und die Erde wieder angeschüttet.

Allerdings hat der hier fast ständig wehende Wind Sand unter die Abdeckung geweht, der an den feuchten Scheiben kleben blieb.
Im oberen Bereich wachsen schon Algen.

Klaus Mages hat diesen Schlackenstein am Schlackenwall gefunden. Die drei dunklen Streifen zeigen deutliche Kratzspuren:
Wurde hier angeschmolzenes Glas aus den Vertiefungen herausgekratzt? Wieder ein Rätsel für die Wissenschaft, das aber gelöst wurde. Es sind Ablagerungen von Holzkohle.

In der Nähe des Wallschnitts haben "neuzeitliche Kelten" aus dem Abraum eine Mini-Keltenmauer errichtet.

Unsere Arbeitsgruppe beseitigt Äste und umgestürzte Bäume vom westlichen Wall bis hoch zum Königsstuhl.
Da in diesem Bereich ein Holzeinschlag erfolgte, liegen viele Äste und Zweige auf dem Wall.

Unser Einsatz dient also der Sicherheit beim Begehen des Keltenweges.

Hier befinden wir uns an einem Tor, das in das Westwerk vor der Mauer führte.
An dieser Stelle führt der Berg relativ viel Wasser, das links am Wegrand talabwärts fließt.

Bei dieser Arbeit war häufiges Bücken angesagt.

Eine wohlverdiente Ruhepause am Königsstuhl.

Die Abendsonne verwöhnt uns ...

Auch am Königsstuhl ist der Frühling angekommen. Eine Variante des Lerchensporns, ein Erstblüher im Frühling, blüht am Rande des Hochmoors.

Wo einfaches Zurseiteräumen versagte, mussten längere Stücke erst zerlegt werden.

Ein harter Brocken hinter dem Sendeturm. Links steckt die Wurzel noch im Boden, rechts hat die Krone des umgestürzten Baumes sich im Boden verfangen.

Aber mit der Säge und vereinten Kräften wurde auch dieses Hindernis beseitigt.
In gut zweieinhalb Stunden haben wir im Rahmen unserer Pflegearbeiten den Keltenweg von dem Wallschnitt im Westen über den Königsstuhl bis zum Zangentor wieder stolperfrei begehbar geräumt.


Fotos: © Peter Gerstle