Arbeitseinsatz am Zwischenwall

Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir uns zu einem Arbeitseinsatz am Zwischenwall.
Unter der Leitung von Dr. Andrea Zeeb-Lanz wird ein in den 70er-Jahren frei gelegtes
originales Teilstück gesichert. Zweck des Einsatzes war die Beseitigung des alten Steges
über eine feuchte Senke. Hier entsteht eine Arbeitsplattform für die Restaurierung des
Mauerstücks.
 

Oberkelte Erwin befragt die Götter: "Sollen wir den Baum .... oder lieber nicht?"
So aufgeräumt zeigt sich der Zwischenwall nach dem Einsatz.
 

In diesem Bereich des Zwischenwalls befindet sich die Mauer noch im Originalzustand.
Auffällig ist die teilweise sehr "unsaubere" Arbeit. Offenbar wurde dieser Wall in großer
Eile errichtet. Warum wohl?
 

Große und kleine Steine wurden wahllos miteinander
kombiniert, die Pfostenschlitze stehen in unregelmäßigen
Abständen. Stand eine Bedrohung der Wohnsiedlung
bevor?
 

Erwin schreitet den Bereich ab, wo vorher der morsche Steg war: "Mal nachschauen, dass
mir keiner die Haxen bricht!"
 

Erwin fühlt seiner Kettensäge auf den Zahn. Da waren halt ein paar Steine im Weg!
 

Südwestlich des Schlackenwalls liegt der Köhlerschlag, der auch noch geomagnetisch
untersucht werden soll. Dafür muss die Fläche von Restholz gesäubert werden.
 

Das trockene Restholz wird gesammelt und kann beim KeltEvent den lagernden Kelten-
Gruppen zur Verfügung gestellt werden.
 

Da kamen schon einige Festmeter zusammen. Erwin zerteilt mit seiner frisch geschärften
Säge größere Stämme.
 

Das sieht doch schon viel aufgeräumter aus! Das dürre Geäst zerfiel buchstäblich
zwischen den Händen.
 

Frauen-Power war auch angesagt: Annette sorgte für die "Feinarbeit".
 

Wird hier schon Baumstammwerfen für den KeltEvent geübt? Nein, aber so ließen sich
die dicken Brocken leichter zum Abtransport an den Weg bringen.


Fotos: © Peter Gerstle